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Kommunikation!
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Was ist NLP?
NLP ist die Abkürzung für Neuro Linguistisches Programmieren.
"Es begreift sich als eine Methode, mit deren Hilfe man lernen kann,
sich eigener oder fremder Wahrnehmungs- Ausdrucksweisen und automatischer
Denk- und Verhaltensmuster bewusst zu werden und diese (mit Hilfe des
inneren, teilweise unbewussten Potenzials) zu erweitern bzw. zu ändern."
Neuro weist darauf hin, dass es um unser Nervensystem geht: jedes Verhalten
wird über neuronale Prozesse gesteuert. Und unsere Wahrnehmung wird gefiltert
über unsere 5 Sinne und das Nervensystem.
Linguistisch steht dafür, dass unsere Kommunikations- und Verhaltensmuster
sprachlich codiert sind.
Programmieren weist darauf hin, dass unsere Gedanken, Gefühle und Handlungen
angelernte Programme sind, die wir verändern können, d.h. durch andere
Programme ergänzen oder auch überschreiben können.
Sehr wichtige Elemente, die die Wirksamkeit des NLP ausmachen, sind Flexibilität,
genaue Wahrnehmung und Zielorientierung.
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Flexibilität
Um eine erfolgreich zu kommunizieren, benötigen Sie Flexibilität. Kein
Mensch ist wie der andere. Was beim einen prima funktioniert, läuft beim
anderen überhaupt nicht. Sie benötigen also eine große Verhaltensvariabilität.
Es ist immer besser, mehr Wahlmöglichkeiten zu haben als weniger (Requisite
Variety).
Sie können es lernen, die Signale von Ihrem Gesprächspartner aufzunehmen
und dann flexibel darauf zu reagieren. Werden Sie nicht verstanden, sollten
Sie sich überlegen, was Sie verändern könnten, um Ihr Kommunikationsziel
zu erreichen. Und dann Ihre Strategie entsprechend anpassen.
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Wahrnehmungsfähigkeit
In jedem Gespräch, können Sie Dinge sehen, hören oder fühlen, die Ihnen
Aufschluss über die Reaktionen Ihres Gesprächspartners geben. Diese Wahrnehmung
kann immer weiter entwickelt und verbessert werden. Wenn Sie darin geübt
sind, auch kleinste Veränderungen wahrzunehmen, die vom Ziel wegführen,
können Sie sofort Ihr Vorgehen ändern.
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Zielorientierung
Ziele zu definieren und diese auch schriftlich festzuhalten, ist sehr
wichtig. In einer Studie der Yale Business School wurden Absolventen nach
ihren Zielen befragt. 14% hatten sich Ziele gesetzt, diese aber nicht
schriftlich fixiert. 3% hatten ihre Ziele schriftlich festgelegt.
Zwanzig Jahre nach ihrem Abschluss bot sich folgendes Bild: Die 3%, die
schriftliche Ziele hatten, waren in finanzieller Hinsicht erfolgreicher
als die 97% der anderen Befragten. Sie verdienten nach 10 Jahren zehnmal
soviel wie der Rest. Die 14%, die sich nicht schriftliche Ziele gesetzt
hatten, verdienten doppelt soviel wie die Anderen.
Wir tendieren aber häufig dazu, Ziele so zu formulieren, dass Sie ausdrücken,
was wir nicht (mehr) wollen. In dieser Art formulierte Ziele sind nicht
sehr mächtig (warum, werden Sie später erfahren). Drücken Sie sich bei
Ihren Zielen klar aus. Sagen Sie, was Sie wollen!
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Wie arbeitet unser Gehirn?
Unser Gehirn verarbeitet die sinnlichen Erfahrungen, so wie ein Computer
die eingegebenen Daten verarbeitet. Alles, was wir sehen, hören, fühlen,
riechen oder schmecken können wird im Gehirn verarbeitet und abgespeichert.
Wenn wir dann eine Entscheidung fällen sollen, bilden diese Daten die
Grundlage für die Entscheidung. Und dann handeln wir.
Und NLP baut auf dieser im Gehirn gespeicherten sinnesspezifischen Erfahrung
auf. Dabei geht es nicht so sehr um die konkreten Inhalte, sondern um
die Struktur, in der diese subjektiven Erfahrungen verarbeitet und gespeichert
wurden.
Anders ausgedrückt, hinter jedem Ergebnis steckt eine Strategie. Das
bedeutet, dass auch jeder Misserfolg "geplant" ist. Auch dabei kommt eine
Strategie zur Anwendung.
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Subjektive Erfahrung
Ein Beispiel: Sie fahren auf der Autobahn. Es ist schönes Wetter, Sie
hören Musik und fühlen sich sehr wohl. Sie wechseln auf die linke Spur,
weil Sie überholen wollen. Da kommt von hinten ein Auto angerast, fährt
auf und gibt Ihnen die Lichthupe. Sie fangen an zu fluchen und ärgern
sich. Das gute Gefühl ist wie weggeblasen.
Schauen wir uns einmal genauer an, was hier passiert ist.
Das Ergebnis: Sie sind sauer. Das ist die subjektive Erfahrung. Wie ist
es dazu gekommen? Sie haben auf einen visuellen Reiz, nämlich das Auffahren
des Hintermanns mit einem sehr starkem negativen Gefühl reagiert. Auf
einmal haben Sie schlechte Laune.
Wie können Sie dieses Programm verändern? Sie könnten sich vornehmen,
zukünftig auf solche Raser mit Gelassenheit zu reagieren. Dazu müssen
Sie schauen, wie Ihr Programm für Gelassenheit aussieht. In welcher Situation
sind Sie gelassen?
Wenn Sie das Programm für Gelassenheit kennen, ersetzen Sie das Programm
Ärger durch das Programm Gelassenheit.
Neue Erfahrungen werden in vorhandene Erfahrungen eingebaut. Oder Sie
stellen Verbindungen zwischen getrennt gespeicherten Erfahrungen her,
so dass diese jetzt miteinander verknüpft werden. Das nennen wir Lernen.
Und mit NLP laufen diese Lernprozesse gezielt und kontrolliert ab.
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Geschichte des NLP
In den 70er Jahren haben Richard Bandler und John Grinder NLP begründet.
Sie untersuchten verschiedene Psychotherapiemethoden und versuchten, eine
übergeordnete Therapiesprache und –logik zu finden.
Sie gingen davon aus, dass sehr erfolgreiche Therapeuten in der Regel
intuitiv wissen, was sie tun müssen, ohne es jedoch benennen zu können.
Sie haben hauptsächlich die Arbeit der Familientherapeutin Virginia Satir,
des Gestalttherapeuten Fritz Perls und die des Hypnotherapeuten Milton
H. Erickson untersucht.
Bandler und Grinder gingen davon aus, dass durch das genaue Beschreiben
dieser intuitiv angewandten Regeln diese auch für andere Menschen lehr-
und lernbar werden (Master-Modeling). Eine Grundannahme war, dass die
therapeutische Veränderungsarbeit hauptsächlich durch die verbale Kommunikation
des Therapeuten mit seinem Klienten bewirkt wird.
Bandler und Grinder haben bei der Entwicklung des NLP ihr Augenmerk auf
das Ziel, die Lösung eines Problems gelegt. Sie bemängelten an den gängigen
Therapieformen, dass diese den Schwerpunkt auf die Ursache des Problems
legt, also problemorientiert arbeiten.
Dabei wurde der Fokus nicht nur auf die Psychotherapie gesetzt, sondern
das Modell wurde so aufgebaut, dass es sich auf alle kommunikativen Prozesse
anwenden lässt.
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Manipulation mit NLP?
Natürlich kann man mit NLP manipulieren. In der Regel wird NLP aber
von integren Menschen ausgeübt und gegen die anderen gibt es nur
einen Schutz: Wissen um die NLP-Techniken.
Sie haben erfahren, dass NLP eigentlich nichts Neues ist, sondern dass
es beschreibt, was funktioniert und wie es funktioniert.
Bandler und Grinder haben Muster in der Arbeit erfolgreicher Therapeuten
erkannt, die für deren Erfolg ausschlaggebend waren. Und haben diese
Muster allen anderen Menschen zugänglich gemacht. Sehr demokratisch
und überhaupt nicht manipulativ. Ihre Grundüberlegung war: wenn
ein Mensch sehr erfolgreich in etwas ist, dann kann man schauen, wie es
funktioniert und es dann nachmachen.
NLP nennt das Modeling. Man könnte es aber auch Lernen nennen. So
lernen Kinder und auch Erwachsene. Kinder haben Vorbilder und ahmen sie
nach. Ist das Manipulation?
Und NLP hilft, Kommunikation besser zu verstehen und dann zielgerichtet
einzusetzen. Wenn ich im Gespräch mit dem Kunden bin, dann möchte
ich ihm eine Lösung seines Problems anbieten. Dazu muss ich herausbekommen,
was sein Problem ist und was sein Ziel ist. NLP hilft dabei, die richtigen
Fragen zu stellen, um das Ziel herauszufinden.
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