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Das Gehirn!

 

   

Das menschliche Großhirn besteht aus zwei symmetrischen Hälften, die mit einem Nervenfaserbündel, dem Corpus callosum, miteinander verbunden sind.

Hemisphärenmodell

Ende der sechziger Jahre hat Professor Roger Sperry die Ergebnisse seiner Forschungen auf dem Gebiet der Großhirnrinde veröffentlicht. Er erhielt dafür später den Nobelpreis.

Seine Erkenntnisse ließen darauf schließen, dass zwar beide Gehirnhälften grundsätzlich über Fähigkeiten auf allen Gebieten verfügen, dass aber jede Gehirnhälfte bei bestimmten Aktivitäten dominiert.

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Bei 90 bis 95% der Menschen befindet sich z.B. das aktive Sprachzentrum in der linken Gehirnhälfte, das passive Sprachzentrum, das Worte aufnimmt, liegt rechts.

Die linke Gehirnhälfte ist im Grunde für alles verantwortlich, was wir auf den ersten Blick Denken nennen würden. Sie denkt in Sprache, in Begriffen, sie denkt logisch, analytisch. Kurzum, sie bearbeitet verdichtete Gedanken.

Das Rohmaterial der Gedanken, die aufblitzenden Ideen, die Bilder, ja alle Sinneseindrücke bearbeitet die rechte Gehirnhälfte. Die rechte Hemisphäre denkt unmittelbar in Bildern. Sie denkt ganzheitlich, intuitiv. Sie nutzt räumliche, farbige und bewegte Modelle und sie ist der Sitz der Phantasie.

Prägung

Die Funktion des menschlichen Gehirns ist stark geprägt durch Kultur und Erziehung, Geschlechterrolle und vieles andere.

Bei den meisten Menschen hat sich so eine starke Dominanz des begrifflichen Denkens entwickelt (in der Schule lernen wir hauptsächlich unsere linke Gehirnhälfte einzusetzen) - das Gleichgewicht ist gestört.

Und so versucht unser Gehirn auch Probleme mit begrifflichem, linkshirnigem Denken zu lösen, die eigentlich in den Aufgabenbereich der rechten Hemisphäre gehören.

In der Auflösung solcher Fehlzuordnungen liegen enorme Leistungspotentiale verborgen.

Die falsche Gehirnhälfte denkt

Durch die Überbetonung der linkshirnigen Denkfunktionen fehlt es der rechten Gehirnhälfte an Training.

Und die linke Gehirnhälfte ist in der Regel durch ständige Nutzung besser durchblutet. Das führt dazu, dass die eingeprägten Denkbahnen zu tief und die Gewohnheiten zu fest sind. Die rechte Gehirnhälfte, die eigentlich für die Lösung der Aufgabe vorgesehen ist, wird nicht angesprochen und wir denken mit der falschen Gehirnhälfte.

Wo treten Konflikte auf?

Im Alltag merken wir wenig von diesen Vorgängen. Unser Gehirn funktioniert doch eigentlich ganz gut. Es gibt aber Bereiche, bei denen sich die „Fehlfunktion“ ganz deutlich zeigen, z.B. das Zeichnen, das Gedächtnis oder Anfängerprobleme in verschiedenen Sportarten. Wenn hier die rechte Gehirnhälfte aktiviert wird, dann sind wir zu außergewöhnlichen Leistungen fähig.

Verschiedene Kanäle nutzen

Wenn wir uns etwas merken wollen, ist es besser, mehrere Eingangskanäle für das Gehirn zu bedienen.

D.h. zu einem begrifflichen Inhalt, den Sie sich merken wollen, gehören deshalb auch Bilder, Emotionen und vielleicht auch ansere sensorische Eindrücke wie Gerüche oder sogar Temperaturempfinden.

Die meisten Gedächtnistricks tun genau das. Sie halten ein einfaches System bereit, mit dem Sie Ihre Merkinhalte und irgendwelche Bilder verknüpfen können.

PowerPoint-Präsentation zum gehirngerechten Lernen

Tipp

Trinken Sie viel Wasser! Unser Körper verbraucht ständig Wasser und deshalb müssen Sie Ihrem Körper Wasser zuführen, damit der Wasserhaushalt ausgewogen ist.

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Wasser ist wichtig für unsere geistigen und körperlichen Leistungen. Es ist an nahezu jedem biologischen Prozess, jeder chemischen Reaktion und jedem mechanischen Vorgang im Körper beteiligt.

Es ist Hauptbestandteil des Blutes und trägt so den Sauerstoff in jede Zelle des Körpers. Innerhalb des lymphatischen Systems transportiert Wasser die Schlackenstoffe ab. Es ionisiert Salze und stellt so die Elektrolyte her, die für die Osmose der Zellmembranen notwendig sind.

Wasser sorgt dafür, dass

  • wir unsere Gelenke bewegen können
  • wir unsere Nahrung verdauen können
  • unser Körper Proteine optimal nutzen kann
  • beim Lernen sich das Netzwerk unsere Nervensystems weiter entwickeln kann.

Verlassen Sie sich nicht auf Ihr Durstgefühl. Das bleibt nämlich weit hinter dem Wasserbedarf des Körpers zurück. An einem Durchschnittstag verlieren Sie etwa drei bis dreieinhalb Liter Wasser, wenn Sie eine Stunde Sport treiben, kommt etwa noch ein Liter dazu.

Sie sollten über den Tag verteilt immer wieder ein Glas Wasser trinken. Das ist die einfachste und natürlichste Methode, für die Verbesserung Ihrer Körperfunktionen und Ihres Wohlbefindens zu sorgen.